Einblick in die Welten von 2044

Eine Geschichte voll Nervenkitzel, Spannung, unerwarteter Wendungen, inspirierender Grauzonen, Erotik, Science Fiction, Urban Fantasy, Systemkritik, Abenteuern, spiritueller Tiefe, umkonventioneller Philosophie, Dramatik, Leidenschaft und Visionen

Angestoßen durch einen globalen Kollaps des Strom- und Glasfasernetzes im Jahre 2018

hat sich ein erschreckender Wandel bei den Menschen vollzogen und die industriell begünstigen Staaten haben sich nach Monaten der Hungersnöte und Bürgerkriege unter der Führung Chinas zur Global Civilised Association, kurz der GCA, zusammen geschlossen. Dieser selektierende demografische Wandel findet seinen Höhepunkt in der Markierung der Menschen mittels Chip im Handgelenk und die damit einhergehende Unterteilung in A-status und B-status. Durch ein flächendeckendes Wlan-Netz in den A-Zonen der GCA schottet diese sich und ihre A-Bürger mittels permanenter Überwachung via Internet vehement und erfolgreich vom Leid der restlichen Welt – der non-registration-zone – ab. Anders jedoch als in Visionen, wie sie einst in 1984 von Orwell beschrieben wurden, geht es den Menschen in der GCA sehr gut und es besteht keine Notwendigkeit zu hinterfragen, ob der Fortschritt und die Freiheit wirklich das sind, wofür sie verkauft und gehalten werden.

Die junge Terroristin Mizuee Chesuma

wächst als Waisenkind außerhalb der GCA im Wissen um eine uralte Prophezeiung heran. Schon sehr früh in ihrem Leben beschließt sie, diese zum Inhalt ihres Lebens zu machen. An einem geheimen Ort auf der ältesten der Hawaii-Insel, Kauai, lässt sie sich in Matak, einer uralten Bewusstseins- und Nahkampftechnik, in Waffenkunde, militärischen Strategien, sowie in Computertechnologie ausbilden. Im Alter von zwanzig Jahren zieht sie als Attentäterin aus, um Gerechtigkeit in der Welt zu üben, an Stellen, an denen ihrer Meinung nach das Rechtssystem der GCA untätig bleibt und es durch die Entscheidungen hochrangiger Persönlichkeiten wieder und wieder zu grausamen Schändungen des Planeten und seiner Bewohner kommt. Strategische Unterstützung bekommt sie dabei von ihren acht Hacker-Freunden und OWC, einer gemeinnützigen Stiftung, deren GründerInnen verdeckt an der Auflösung der GCA arbeiten. Doch natürlich bleibt die GCA angesichts dieser Bedrohung nicht untätig und beauftragt ihre Sicherheitsbehörde (ISA) damit, Mizuee aufzuhalten.

Jack Marcus Mac Galler, ein Agent der International Security Agency,

wird mit seiner Abteilung für Terrorismusabwehr auf die Attentäterin angesetzt. In der Begegnung dieser zwei Menschen entfaltet sich die vordergründige Dramaturgie der Geschichte, da die herrschende Realität den Agenten und die Terroristin auf ihre jeweiligen Seiten zwing, die sich als Gut und Böse, Recht und Unrecht, Terror und Justiz unerbittlich gegenüber stehen.
Doch um Jack ranken sich merkwürdige Begebenheiten, er wird von extraterrestrischen Wesen beobachtet, die versuchen Einfluss auf ihn zu nehmen, ohne dass er davon weiß. Stück für Stück drängt ihn diese verborgene Ebene aus seinem bekannten strukurierten Leben hinaus in ein Terrain, das bedrohlich ist und wo alle festen Annahmen über das eigene Selbst und die Welt ausgehebelt werden. Mizuee ist bald nur noch eines von vielen Problemen auf Jacks Liste, und auch auf sie bewegt sich eine weitere Bedrohung zu, denn abgesehen von dem Konflikt mit der ISA, droht ein weit größeres Problem aus ihrer Vergangenheit, die junge Terroristin einzuholen.

Der Wirtschaftsgigant, Geschäftsmann und zugleich mächtige Magier Fènglán

hat eine besondere Beziehung zu der jungen Frau und er macht sich – getrieben von einer fremdartigen Macht namens Fæh’g’nulåh – daran, sie mit allen Mitteln in seine Gewalt zu bringen, obwohl Mizuee eine tiefe Abneigung gegen ihn hegt. Was sich zunächst als reine Besessenheit Fèngláns darstellt, kristallisiert sich im Fortschreiten der Konflikte immer mehr als das Zünglein an der Waage endzeitlicher Zustände heraus, die über Leben und Überleben der Menschheit entscheiden.

Im Kreuzfeuer verschiedener Gruppierungen,

die auf mehr oder minder mystische Art und Weise daran arbeiten, ihren Einfluss auf die Zukunft der Erde geltend zu machen, entwickeln sich vielerlei unvorhergesehene Wendungen und Interaktionen zwischen den verschiedenen Handlungsebenen. So versucht unter anderem Jacks bester Freund, Væil, den Betroffenen aus der Schusslinie des sich zuspitzenden Konfliktes herauszuholen, doch dies erweist sich aufgrund einer interstellaren Intrige als unerwartet kompliziert und sogar die außerirdischen Chõloèn in Tibet stehen dem Desaster zunächst ratlos gegenüber. In der Zusammenarbeit mit den Hütern der Erde, die als spirituelle Gemeinschaft auf Kaua’i leben, scheint die einzige Hoffnung zu liegen …

Demgegenüber steht Allaf Rufus Beyond,

maßgeblicher Wortführer und Stratege der ISA, der sich in seinem Ansinnen, die GCA vor dem tobenden Magier zu schützen, an die Königin der Mukûnah wendet, ohne zu ahnen, welche unberechenbare Kraft er damit in der Welt heraufbeschwört. Die Spezies der Mukûnah hat bereits vor Jahrhunderten einen Pakt mit den Menschen geschlossen, um ein friedliches Zusammenleben zu gewährleisten. Doch dieser Pakt ist nun in Gefahr, denn Allaf Rufus Beyond kultiviert seine ganz eigenen Pläne für die Welt und sowohl die urzeitlichen Kreaturen als auch die B-Menschen und Outers stehen ihm bei der Erschaffung eines neuen Garten Eden im Weg.

Unter dem Wüstensand Nevadas schlummert zudem eine weit schlimmere Waffe, deren Existenz seit den 1950er Jahren von der geheimen Forschungsabteilung der NASA erfolgreich tot geschwiegen wurde. Um Feuer mit Gegenfeuer zu bekämpfen, aktiviert die ISA auch diesen unheimlichen Besucher, doch das Inferno, welches daraufhin über die Welt hereinbricht, ist mit irdischen Mitteln und Maßnahmen nicht länger einzudämmen …

Die geheimnisvolle Kreatur ist nicht das einzige überirdische Wesen.

Fern der Milchstraße existieren fremde Welten und unbekannte Zivilisationen. Manche von ihnen hegen eine enge Beziehung zu den Bewohnern des blauen Planeten, wobei ihre Interessen eine Spannweite zwischen wirtschaftlichem Nutzen und wissenschaftlichem Eifer abdecken. Die Schicksale zweier Familien – auf der Erde und auf Makan – sind über die scheinbar unbezwingbare Distanz hin miteinander verbunden und fordern alsbald ihren Tribut von allen Beteiligten.
Kein Mensch könnte mit Bestimmtheit sagen, was oder wer genau die Eronůbèn sind,
wohl aber haben sie einst Legenden in Büchern wie der Bibel niedergeschrieben
und diese berichten von den Seraphim und den Elohim …

Ob diese Beschreibungen der sogenannten Engel sich jedoch
mit der Realität decken und ob JWHE wirklich allmächtig ist,
wird sich bei der Rückkehr der alten Götter herausstellen …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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